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Wie würdet ihr den kreativen Prozess beschreiben?
Obwohl einige Elemente wie der genaue Text, das Thema und manchmal auch das Motiv, bereits vorgegeben sind, ist der Entwurf einer Briefmarke eine künstlerisch freie Arbeit. Jeder Grafiker hat seinen eigenen Stil, auch wenn dieser sehr diskret sein kann. Wir versuchen immer eine Idee zu finden, die das Thema möglichst treffend repräsentiert. Wichtig ist, nicht aus den Augen zu verlieren, dass die Briefmarke für einen definierten Zweck gestaltet wird und nicht für uns selbst. Ansonsten ist das Vorgehen nicht grundsätzlich verschieden wie bei einem Plakat oder einem anderen Medium: Die Lesbarkeit – die des Textes, wie auch die des Bildes – und die damit erzeugte Wirkung, stehen im Zentrum unserer Arbeit.
Die Technik für den Briefmarkendruck lässt viele Freiheiten. Der extrem feine Druckraster lässt auch kleine Details zu und es können mehrere (Sonder-)Farben, Lackierungen, Prägungen oder sogar duftende Druckstoffe eingesetzt werden. Nichtsdestotrotz sind wir bisher eher nüchtern mit diesen Möglichkeiten umgegangen: Wir haben jeweils nur zwei Druckfarben für unsere beiden Marken eingesetzt.
Was ist das für ein Gefühl, seine «eigene» Briefmarke verwenden zu können?
Selbstverständlich sind wir sehr stolz, Briefe mit der eigenen Briefmarke verschicken zu können. Noch schöner ist es allerdings, wenn wir Post erhalten, die mit unserer Marke frankiert ist!
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Briefmarke für die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft
Die erste Marke, welche wir nach einem Wettbewerb der Post realisieren konnten, ist seit dem 6. Mai 2010 im Verkauf.
Personen unterschiedlichen Alters, Geschlechts und Kulturen bilden eine vielfältige Gemeinschaft, für welche sich die SGG seit 200 Jahren einsetzt.
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